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RALLY OBEDIENCE Deutschland

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Liebe(r) Rally Obedience begeistete(r) Hundesportler(in),
als ich 2003/2004 erstmalig Informationen zum Hundesport Rally Obedience auf den Seiten von C. Sondermann www.spass-mit-hund.de fand, ordnete ich die aufgeführten Übungen lediglich in den Bereich „Beschäftigungsideen“ ein und benutzte sie hauptsächlich auf Spaziergängen, beim Training im Garten und als eine Art Warm-Up vor meinem Agilitytraining. 

Als Sport konnte ich Rally Obedience damals nicht begreifen.

Durch Kontakte in die USA erfuhr ich, dass Rally Obedience einen ähnlichen Boom verursachte wie seinerzeit Agility. Also besorgte mir das Buch „The Style of Rally Obedience“ von Charles Kramer, dem „Erfinder“ dieser Sportart, und suchte nach weiteren Informationen. Ende 2004/Anfang 2005 erfuhr ich, dass Rally Obedience in den USA nicht nur weit verbreitet ist, sondern bereits von vielen dortigen Verbänden offiziell als „titling sport“ mit entsprechendem Regelwerk anerkannt wurde. Der Vergleich dieser doch recht unterschiedlichen Regelwerke, insbesondere des American Kennel Club (AKC) und der Association of Pet Dog Trainers (APDT), zeigte mir die Unterschiede, aber auch die Möglichkeiten auf, die dieser Sport bietet. Weitere Regelwerke und vor allem deren Updates und Änderungen waren und sind für mich ein untrügliches Zeichen dafür, dass diese noch junge Sportart viele Facetten hat und noch viele Variationen zeigen wird.

Ich verfolgte die Ausbreitung von Rally Obedience nach Europa und begann neben meinem Lieblingssport Agility mit meinen Hunden Rally Obedience zu trainieren. Besonders meiner leicht erregbaren jüngeren Border Collie Hündin Mae bekam dieses ruhige, aber abwechselungsreiche Training sehr gut. 

Anfangs trainierte ich nach dem Regelwerk der APDT, denn es bot eine größere und interessantere Anzahl an Übungen gegenüber dem AKC-Regelwerk. Anfang 2009 schrieb ich für ein gemeinsames Training mit Freunden und für die ersten Rally Obedience Trainingsgruppen bei den DOGGELS die an das APDT-Regelwerk angelehnten deutsprachigen „Leitlinien Rally Obedience, Version 1.0“ und veröffentlichte diesen unter

http://www.stuhre-hunde.de .  

Ende 2009 bekam ich durch meine Internetrecherchen Kontakt zu Henk Buren, der in Süddeutschland Rally Obedience Trainingsgruppen leitete und ebenfalls ein an die APDT angepasstes deutsprachiges Regelwerk (ROT) erstellt hatte. Obwohl unsere beiden Regelwerke an das APDT-Regelwerk angelehnt waren, unterschieden sie sich deutlich voneinander.  Eine Annäherung zugunsten eines einheitlichen deutschsprachigen Regelwerks erschien aufgrund der großen Diskrepanzen in wichtigen Inhalten nur schwer möglich, wie unser Austausch über Foren und während eines „Trainer- und Richterseminars“ der ROT-Gruppe im Juni 2010 in Lindhorst zeigte, an dem ich teilnahm.

Zu verschieden waren unsere Ansichten. Deshalb rückte ich, im Einvernehmen mit den Rally Obedience Teams der DOGGELS, immer mehr von der ROT-Gruppe und deren Regelwerk, aber auch vom APDT-Regelwerk ab. Gemeinsam entschieden wir uns andere Wege zu gehen

Aus diesem Grund befasste ich mich wieder stärker mit dem Regelwerk des American Kennel Club (AKC) und anderen darauf basierenden Regelwerken. Ich hatte das große Glück Pat Knepley und Ruthann McCaulley, beide Rally Obedience Judges des AKC, in amerikanischen Foren kennen zu lernen und als Beraterinnen an meiner Seite zu haben. Sie teilten ihre Erfahrungen mit mir, beantworteten mir geduldig alle Fragen zur Übungsausführung und Bewertung und gaben mir wertvolle Hilfen und Hinweise zur Erstellung eines neuen Regelwerks.

Ein Blick in das Regelwerk des Dänischen Kennel Klub (DKK), das sich am AKC-Regelwerk orientiert, jedoch eigene Elemente einfließen lässt, begeisterte mich ebenso wie das amerikanische C-Wags-Regelwerk, da hier neben neuen Übungen auch der Wechsel der Führseite verankert war.

Schnell entschied ich mich, dass dies mein Rally Obedience Weg sein würde und begann mit einer vollständigen Überarbeitung der „Leitlinien Rally Obedience“ Nach mehreren kleineren Aktualisierungen erschien Anfang 2010 ein total überarbeitetes deutschsprachiges Regelwerk, dass ich unter dem Namen Regelwerk Rally Obedience „Leitfaden für Prüfungen & Wettkämpfe, Version 2.0“ auf der Homepage www.rally-obedience-deutschland.de veröffentlichte.

Im Laufe der folgenden 2 Jahre wurde dieser Leitfaden aufgrund der Erfahrungen im Training und bei inoffiziellen Wettkämpfen der DOGGELS und anderen RO-Sportlern, die sich in der Interessengemeinschaft Rally Obedience Deutschland zusammen gefunden haben, immer weiter verbessert und ergänzt. Anfang 2012 stand der „Leitfaden für Wettkämpfe“ als Version 4.0 der Interessengemeinschaft Rally Obedience Deutschland als vollständiges deutschsprachiges Rally Obedience Regelwerk zur Verfügung.  

Mitte 2012 veröffentlichte der DVG (Deutscher Verband der Gebrauchshundesportvereine) ein Rally Obedience Regelwerk, das lt. eigener Aussage auf dem ROT-Regelwerk aufbaute. Leider wurde die IG Rally Obedience Deutschland in die Gestaltung nicht einbezogen, jedoch wurden diverse Inhalte des IG Leitfaden übernommen. Ich betrachte dies inzwischen als Kompliment und Bestätigung meiner Recherchen, Wertungsrichterschulung und der vielen Hinweise, die ich der ROT-Gruppe im Laufe von 3 Jahren gegeben habe ;-).

Zur gleichen Zeit beschloss der Club für Britische Hütehunde Rally Obedience in sein Ausbildungs- und Sportangebot aufzunehmen und ein eigenes Regelwerk zu erstellen. Auf Basis des IG Leitfaden wurde von der CfBrH Rally Obedience Kommission ein an die Verbandsmodalitäten angepasstes Regelwerk geschrieben, das eine Alternative zum DVG Regelwerk darstellte. Dies trat zum 01.01.2013 in Kraft.

Seit Oktober 2012 regelt der VDH die Sportart Rally Obedience (basierend auf dem DVG-Regelwerk) und Rally Obedience hat bundesweit die Vereine und Verbände erobert. Es macht deshalb wenig Sinn, ein inoffizielles Regelwerk zu installieren.

Um dennoch die Vielfältigkeit der Übungen zu erhalten und dem Rally O Sportler mehr Abwechselung beim Training zu bieten, stelle ich den ROD-Leitfaden Rally Obedience 5.0 nun als Trainingsregelwerk zur Verfügung.

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